05-31-11
Evan Penny
Die verstörenden und faszinierenden Arbeiten von Evan Penny ab 1.6.2011 in der Tübinger Kunsthalle
05-22-11
Erscheinungsbild für Brand Deutschland
Corporate Design und Broschüren
05-22-11
Package Design
Naming und Produktgestaltung für eine Prosecco-Marke
05-21-11
Diverse Logotypes
05-21-11
Corporate Design und Literatur Frohberg Fachbuchhandlung
05-21-11
Branding und Webdesign für Askania Uhren
Für die Berliner Uhrenmanufaktur erstelle C. Ruhrmann (re.naissance designstudio) Webdesign, Printkampagnen und diverse Printmaterialien
02-09-11
3 x mal weniger als 140 Zeichen über Twitter
1. 33 Prozent der User haben noch nie getweetet
2. 80 Prozent der User haben weniger als zehn Tweets abgeschickt
3. Ein Viertel folgt niemandem und fast zwei Drittel folgen weniger als zehn anderen Usern
Quelle: Bit Rebels
02-05-11
Open-Source CRM-Systeme: Eine Alternative für den Mittelstand
Der Open-Source-Gedanke findet auch im CRM-Bereich immer mehr Anhänger auf Unternehmensseite. In diesem Segment ist Open-Source mittlerweile – genau wie bei Datenbanken oder Content Management Systemen – eine Alternative zu kommerziellen Systemen.
Auch hier ist eine breite Vielfalt an quelloffenen CRM-Systemen, die die wichtigsten Funktionen für die Kernaufgaben des Kundenbeziehungs-Managements mitbringen, inzwischen verfügbar.
Bei Sourceforge.net, einem Webportal für Open-Source-Software können schon über 410 quelloffene CRM-Projekte kostenlos heruntergeladen und installiert werden. Dabei werden von den Entwicklern unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt. Einige der quelloffene Systeme weisen einen hohen Bedienungskomfort auf, andere haben Ihre Schwerpunkte bei ausgefeilten Funktionalitäten oder technischen Highlights.
Gerade mittelständische Unternehmen haben in den kostenlosen Open-Source CRM-Systemen eine Alternative zu den teuren CRM-Boliden von Microsoft, SAP oder Oracle. Hier erreichen allein die Lizenzgebühren zum Teil fünfstellige Beträge. Hinzu kommen noch Kosten für Implementation, Wartung, Support und andere Serviceleistungen.
Neben der Kostenersparnis bieten quelloffene CRM-Lösungen vor allem eine höhere Flexibilität. So sind Unternehmen nicht den Launen eines einzigen Herstellers ausgeliefert, der nur bestimmte Funktionen oder Schnittstellen bereitstellt. Hier bietet die Community von Entwicklern, Nutzern und Standardisierungsgremien eine risikomindernde Open Source Strategie, günstige Dienstleistungen und Anwender-Support.
Anwender von Open-Source-Systemen sind meist auch frei von verpflichtenden Wartungsverträgen. Updates können selbst bestimmt bzw. bei Bedarf installiert werden. Durch den Wegfall der Bindung an einen Hersteller kann auf ein anderes Produkt umgestiegen und damit flexibel auf neue Anforderungen reagiert werden. Der oft modulorientierte Aufbau der CRM-Lösungen mit festen Schnittstellen ermöglicht zudem einen einfachen Anbieter- bzw. Produktwechsel.
Plattformunabhängige Programme für Linux, Unix, Windows und andere Betriebssysteme lassen sich in verschiedenen IT- und Betriebssystem-Umgebungen einsetzen. Einige kommerzielle Hersteller bieten zwar ebenfalls plattformunabhängige Software, doch dies ist nicht die Regel. In der Open Source Szene sind die Anreize deutlich höher, plattformunabhängig zu programmieren.
Im allgemeinen besser eignen sich Open Source CRM-Systeme auch, wenn größere Anpassungen vorgenommen werden müssen. Dadurch, Hier kann die Software ohne Lizenzbeschränkungen an individuelle Unternehmensbedürfnisse angepasst oder erweitert werden und unternehmensweit ohne zusätzliche Lizenzgebühren eingesetzt werden.
Bevor unternehmensintern die Entscheidung gefällt wird, ob ein Open-Source- oder ein kommerzieles CRM eingesetzt wird, sollte man sich die Vor- und Nachteile im Einzelnen bewusst machen:
Vorteile
- Wirtschaftlichkeit: Für die Software sowie die Updates fallen keine Kosten an. Darüber hinaus erhält der Nutzer den Quellcode und damit auch das zugrunde liegende Know-how.
- Anpassung: Aufgrund des offenen Quellcodes kann die Open-Source-Software ohne Lizenzbeschränkung den individuellen Bedürfnissen des Unternehmens angepasst werden. Meistens lassen sich die Softwares in andere Systeme integrieren und die Benutzeroberfläche in Hinblick auf das eigene Corporate Design modifizieren.
- Unabhängigkeit: Der Nutzer bindet sich an keinen Hersteller und ist damit frei von verpflichtenden Update- und Wartungsverträgen.
- Offene Entwicklung: Beliebte Lösungen werden im allgemeinen schnell weiterentwickelt. In der Regel laufen diese Optimierungsprozesse schneller als bei Herstellern von kommerziellen Produkten ab.
- Sicherheit: Softwarefehler und Sicherheitslücken können bei Bedarf und Fähigkeit durch den offenen Quellcode schneller entlarvt und beseitigt werden.
Nachteile
- Weiterentwicklung: Für die Fortentwicklung von Open-Source-Lösungen gibt es keine Garantie, weil sie vom freiwilligen Engagement der Community. Das trifft allerdings auch auf kommerzielle Software zu, wenn ein Anbieter die Produktpolitikändert oder die Nachfrage als zu gering erachtet wird.
- Hoher Schulungsaufwand: Weit verbreitete kommerzielle Produkte sind in vielen Fällen leichter zu nutzen und erfordern keinen so hohen Schulungsaufwand wie manche Open-Source-Lösungen.
- Fehlende Garantie: Hier besteht kein Anspruch auf Garantie- sowie Supportleistungen.
In Teil 2 des Artikels werden wir einige Open Source CRM-Lösungen vorstellen.
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01-19-11
Neue Fassadentechnologie vom Fraunhofer Institut
Das Fraunhofer-Institut für Bauphysik wird auf der Münchner BAU 2011 Messe vom 17.bis 22. Januar 2011 Entwicklungen rund um den Folienkunststoff ETFE präsentieren. Die durchsichtige Membran hält extremen Belastungen Stand und wird daher gerne für futuristische Bauwerke eingesetzt – wie etwa bei der Olympiade 2008 für das Pekinger National Aquatics Center. Unter dem Projektnamen „Multifunktionale Membrankissen-Konstruktionen“ hat beispielsweise mit Beschichtungen experimentiert: An der Innenseite mit dem Kristallpulver Wolframtrioxid beschichtete Membrankissen verfärben sich blau, wenn sie mit Wasserstoff in Berührung kommen. Ströhmt Sauerstoff in die Kissen, werden sie wieder durchsichtig. Damit können Licht und Schattenverhältnisse in Gebäuden reguliert werden.
Mehr Informationen beim Fraunhofer-Institut oder auf der BAU Messe im Januar.
12-30-10
Verlegerforderung Leistungsschutzrecht: Ja, habt ihr denn überhaupt keinen Stolz?
Die deutschen Verleger fordern ein Leistungsschutzrecht (oder ein Leistungsschutzgeld?). Mario Sixtus hat diese Forderung in einem offenen Brief entschieden zurückgewiesen:
Liebe Verleger,
das tut jetzt vielleicht ein wenig weh, aber einer muss es mal deutlich sagen: Euch hat niemand gerufen! Niemand hat gesagt: “Mein Internet ist so leer, kann da nicht mal jemand Zeitungstexte oder so was reinkippen?“ Ihr seid freiwillig gekommen, und ihr habt eure Verlagstexte freiwillig ins Web gestellt. Zu Hauf. Und kostenlos. Ihr nehmt keinen Eintritt für die Besichtigung eurer Hyperlink-freien Wörterwüsten, weil ihr genau wisst, dass niemand dafür Geld ausgeben würde. Ihr habt seriöse und un- seriöse SEO-Fritzen mit Geld beworfen, damit Google eure Seiten besonders lieb hat. Ihr seid ohne Einladung auf diese Party gekommen. Das ist okay, ihr könnt gerne ein wenig mitfeiern. Prost! Aber wisst ihr, was gar nicht geht? Dass ihr jetzt von den anderen Gästen hier Geld kassieren wollt. Sogar per Gesetz. Verleger: geht’s noch?
Bitte unterbrecht mich, falls ich etwas falsch verstanden habe mit diesem “Leistungsschutzrecht“, was gut sein kann, denn logisch ist das alles bestimmt nicht. Ihr wollt eine Art Steuer kassieren für all die Arbeit, die es bereitet, Texte online zu publizieren. Das ist die Leistung, die geschützt und bezahlt werden soll. Nicht etwa die Texte selbst sind es, für die ihr honoriert werden wollt, sondern das Zusammentragen und online stellen. Richtig? Wo und wie dieses Geld eingesammelt werden soll, ist zwar noch nicht ganz klar, aber immerhin habt ihr da schon ein paar Ideen. Vielleicht aber könnte man dazu auch Wahnvorstellung sagen. Einer dieser Einfälle, der ein wenig nach Megalomanie, Irrwitz und gekränktem Narzissmus schmeckt, lautet: News-Aggregatoren sollen zahlen. Also Angebote wie Google News. Dafür, dass sie diese Textschnipselchen anzeigen, die als Hyperlinks dienen, die zu euren Verlagsangeboten führen. Google spült euch die Hälfte eurer Besucher auf die Seiten und jetzt sollen sie dafür bezahlen? Das ist in etwa so, als würde ein Restaurantbesitzer Geld von den Taxifahrern verlangen, die ihnen Gäste bringen.
Dann ist da noch die Idee, gewerbliche Computernutzer zur Kasse zu bitten. Pauschal und auf Verdacht. Denn sie könnten ja irgendwie davon profitieren, dass ihr umgeklöppelte Agenturmeldungen, Oktoberfest-Bilderklickstrecken und überlaufende Inhalte eures Print-Redaktionssystems ins Web pumpt. Eine Verleger-GEZ wollt Ihr euch zusammenlobbyieren. Einerseits. Auf der anderen Seite droht ihr mit rituellem Selbstmord, wenn die gebührenfinanzierte Tagesschau eine iPhone-App bereitstellt. Wie geht das zusammen? Die Öffentlich-Rechtlichen sind aufgrund ihrer Gebührenfinanzierung eure erklärten Todfeinde, andererseits wollt ihr euch in gebührenfinanzierte Verleger verwandeln? Ja habt Ihr denn überhaupt keinen Stolz?
Die Gewerkschaften habt ihr schon auf eurer Seite. Das ist kein Wunder. Gewerkschaften sind in etwa so fortschrittsfreudig wie die Taliban. Hätte es sie damals schon gegeben, wären sie sicherlich auch gegen die Einführung des Buchdrucks gewesen, da er schließlich zu Arbeits- platzabbau in den klösterlichen Schreibstuben führt. Und die schwarz-gelbe Regierung hat ein wie auch immer geartetes Leistungsschutzrecht sogar schon in ihren Koalitionsvertrag geschrieben. Das ist ebenfalls kein Wunder, schließlich hat sich die politische Elite mit der alten Medien-Oligarchie prima arrangiert. Man kennt sich und weiß sich zu nehmen.
Der CTRL-Verlust-Blogger Michael Seemann hat den hübschen Begriff “Leistungsschutzgeld“ erfunden. Eigentlich wollt ihr auch ein “Leitungsschutzgeld“: Wer beruflich eine Internet-Leitung hat, soll zahlen, zu eurem Artenschutz. Wisst ihr was, Verleger? Haut doch einfach ab aus dem Web, wenn es euch hier nicht gefällt. Nehmt eure Texte mit und druckt sie auf Papier oder schickt sie meinetwegen per Fax weg.
Denn: Euch hat niemand gerufen.
Creative Commons: CC-BY Laut Mario Sixtus ist Republizieren erwüscht.









